

Der Absatzfonds (siehe Erklärung rechts) war uns Bauern seit Jahren ein Dorn im Auge. Es war nicht einzusehen, warum wir für eine Marketing- und Werbekampagne der CMA (Centrale Marketing- Gesellschaft) eine Zwangsabgabe entrichten sollten, von der wir als Bauern nicht profitieren konnten.
Aus diesem Grund habe ich, Georg Heitlinger vor wenigen Jahren eine Initiative ins Leben gerufen, um diese Zwangsabgabe abzuschaffen.
Was anfangs wie ein Kampf gegen Windmühlen anmutete hat nun letztendlich doch zum Erfolg geführt: das Thema wurde in der bundesweiten Presse eingehend behandelt (siehe z.B. hier) und führte schließlich dazu, dass das Bundesverfassungsgericht am 03.02.2007 die Zwangsabgabe für verfassungswidrig und nichtig erklärt hat.
Mehr Informationen zu diesem Thema gibt's unter www.absatzfonds-abschaffen.de
Georg Heitlinger
Der Absatzfonds wurde 1969 gegründet, um sich zentral um die Vermarktung und Unterstützung der deutschen Landwirtschaft zu kümmern. Der Absatzfonds wird durch eine Zwangsabgabe finanziert, die jeder Bauer zu entrichten hat. Mit diesem Geld wird die Centrale Marketing- Gesellschaft (CMA) und die Zentrale Preisberichtsstelle (ZMP) finanziert um allgemeine Werbung für Agrarprodukte zu machen.
Der Erfolg dieser Werbemaßnahmen ist in der Branche umstritten, weshalb diese heftig kritisiert werden. Nach Klagen von Beitragszahlern, die den fehlenden Gegenwert ihrer Beiträge bemängeln, hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Zwangsabgabe verfassungswidrig ist.
Im Internet:
www.absatzfonds-abschaffen.de